Sommersportwoche

Wenn man sich überlegt was man schreiben soll, dann beginnt das mit Gedankenfetzen, die sich langsam zu einem klaren Bild ergeben und die man dann zusammenschreibt, so ähnlich hat Gerhard Schröder, ehemaliger SPD-Bundeskanzler Deutschlands, das mit seiner Autobiographie ausgedrückt (wobei schon sehr stark verzerrt…). Also stelle ich mir zurecht die Frage was ich in der Zeit vom 29.5.-3.6.2007 gemacht habe. Ich war in Faak am Faaker See und habe durchaus interessante Tage dort in meinem Leben verbracht. Schwimmen, essen, Fußball spielen, Tischtennis spielen, Volleyball spielen, laufen, Fahrradfahren, Golfen, lesen, fernsehen, unterhalten, Radio hören und vieles mehr, so würde ich meine Aktivitäten beschreiben. Es war nicht permanent aufregend, freilich, denn ich war bloss am Vormittag für zwei Stunden am Golfplatz, habe mich kontinuierlich verbessert, um beim Turnier zu führen und dann doch Zweiter zu werden, weil ich mich nicht ständig konzentrieren kann. Aber ich bin auch durchaus zufrieden, so ist der Luxus eines Fernsehers nicht immer gegeben. Andererseits waren es Doppelbetten für Ehepaare im Zimmer, was mich freilich gestört hat. Ich war durchaus zufrieden mit meinen drei Abenderlebnissen. Ich kann es mir selber nicht sorecht erklären warum ich mich stets im Mittelpunkt aufhalte. Zweimal wurde mir bei der Disco zugejubelt, ohne erkenntlichen Grund, dann habe ich mich freiwillig, spontan zum Witzeabend gemeldet, der einzige solo, es war ein veränderter Witz über zwei Jäger, die sich im Wald befanden. Freilich musste ich das tun, habe ich mir gedacht, während die anderen ihre Vorstellung lieferten. Immerhin musste diesen Witz faktisch jeder kennen, oder? Und im Supermarkt kauft man sich manchmal auch nur Dinge, weil sie schön verpackt sind und genau so habe ich es auch aufgefasst. Ein Witz alleine ist doch nicht lustig. Ich habe mich sehr über den Applaus gefreut, obwohl dieser freilich verpflichtend war, political correctness. Und dann habe ich Karaoke gesungen, neben dem musikalischen Professor Pacher wiederum der einzige Solosänger. You’re simply the best von Tina Turner, welches ich nur deswegen gewählt habe, weil ich das am besten singen konnte. Wo bleibt der Mut, Freunde? Zugegeben, ich habe mich auch unangenehm gefühlt, aber irgendwann kommt der moment da muss man sich rantrauen. Außerdem bin ich der Auffassung, dass man nur als einzelner sich gut am Mikrofon entfalten kann, sonst ist das sinnlos.
Aber ich habe auch andere positive Erlebnisse gehabt. Alte Kontakte aus der Parallelklasse 5B wurden wieder aufgelebt. Mir wurde oft bereits die Frage gestellt ob ich traurig sei, dass die Klasse ab der 3.Klasse gespalten wurde. Nein, eigentlich nicht, freilich ist es schade und so herzlos kann auch ich nicht denken, aber man muss schließlich nach vorne schauen und neue Kontakte erschließen. Vor allem als junger Mensch ist es gefragt innovativ zu sein, nach vorne zu schauen und viele soziale Kontakte zu erstellen. Aber das sollte mich auch nicht daran hindern zu sagen, dass es durchaus aufheiternd war. Nicht immer fällt es einem leicht sich in der eigenen Klasse akzeptiert zu fühlen, weil Gruppendynamiken immer zur Heterogenität zwingen, daher kann man nicht stets integriert sein. Deshalb ist es umso besser das bei alten Kontakten zu sein. Es war eine durchaus förderliche Sache. Summa summarum sammelt man also sehr viel Wissen, kultiviert sich also, erschließt Kontakte und hat natürlichen Spass dabei. Daher wäre es eine schöne Erfahrung wenn sich so etwas ähnliches wiederholen könnte.
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