Italiens Regierungssystem

Ich war schon von Anfang an darin in Kenntnis gesetzt worden, aber jetzt kam es wieder hoch. Immerhin hatte der italienische Ministerpräsident Romano Prodi seinen Hut kurz gezogen, damit der Staatspräsident Napolitano ihn bat die Mitte-Links-Regierung weiterzuführen, wenn er die Abstimmung in beiden Parlamentskammern (Abgeordnetenhaus, welches er sicher schaffen wird und Senat, wo er einen Christdemokraten anlocken muss) überstehen sollte. Indes haben alle Regierungsparteien sich auf Treue und Oberhoheit des Premiers bei Regierungsentscheidungen eingeschworen. Allerdings kann der Konflikt weiterhin ausarten, sodass die zweite Regierngskrise nur eine Frage der Zeit ist. Das verwundert mich nicht. Und dann wettert auch noch der Oppositionsführer und Kommunistenfeind Berlusconi gegen die Regierung und möchte Neuwahlen provozieren. Doch genau hier gibt es enormen reformbedarf. Angefangen selbstverständlich laut dem Motto: Nie wieder Faschismus, deshalb viele verschiedene Parteien. Doch diese Variante ist nicht sinnvoll. Die zersplitterten Parteigruppierungen streiten sich wild in einem Zwangsehelichen-Regierungsbündnis, wovon keiner so richtig profitiert. Deswegen müssen die 20 Parteien auf 5 reduziert werden, dafür die Parteiprofile erweitert und für viele ItalienerInnen wählbar gemacht werden. Da ist sogar der Blick auf die Liste der Ministerpräsidenten erschreckend ( http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_italienischen_Ministerpr%C3%A4sidenten )
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