Der/Die US-Präsident/in

Mächtig wie er ist, ist er auch unter den beiden großen und einzigen Parteien der USA, nämlich den Demokraten und Republikanern heiß begehrt. Dadurch wird, wie ich beim Beitrag Der bayrische Löwe erläutert hatte, wiederum diese große innerparteiliche Kontroverse laut. Wer steht denn aller zur Verfügung? Logischerweise widmet sich der Beitrag an die demokratische Senatorin und Ehefrau des ehemaligen Präsidenten der USA Hillary Clinton, deren Kandidatur ziemlich offensichtlich war. Sie ist eine entschiedene Opportunistin und Mitglied des Streitkräfteausschusses. Geboren als mittelständische methodistische(Anlehnung an Bush) Tochter, studierte sie in Yale, wo sie Ehemann Bill kennenlernte. Sie war Vorstandsmitglied des Wall Markt und bewarb sich 2000 für den Senat. Sie wäre die erste Frau im Präsidentenamt, dem mächtigsten Job(zumindest offiziell) der Welt. Ein Schritt für die Emanzipation? Naja, differenziert gesehen nein, einfach und logisch selbstverständlich ja. Weil einerseits zeigt das auch auf, dass eine Frau sich durch größte Mühe sich in ein hohes Amt hieven kann, auch wenn das schwer ist. Andererseits wiederum, wer nochmal einige Zeilen nach oben geht, war Clinton ja nicht irgendwer, weil 1. war sie First Lady, 2. Ist sie wegen Wall Markt steinreich. Das ist Amerika. Vollblutkapialismus. Warum sollten Frauen da eine Ausnahme machen. Deswegen können US-Politiker nicht aus dem nichts heraus kommen. Amerikanische Politik ist viel offensiver, bei der es um teure Wahlkämpfe und vor allem Show geht. 14 Mio. Dollar sind doch eine ziemlich angenehme Kalkulationsbasis. Trotzdem begegne ich diesen Mut einer Frau mit höchster Anerkennung und Respekt. Eva-Hermann-Frauen würden mich zurechtstutzen, weil sie ja zu Kind und Herd sollte und nicht Karrieresüchtig sein sollte. Mittlere Frauen nicken und stimmen mir nun zu. Aber die dritte Gruppe umfasst all jene Feministinnen. Das Argument ist ja: Sie seien selbstverständlich so, wozu Respekt haben? Männer haben ja auch keinen Respekt vor sich selber. Und da kommen wir auch schon zum Spruch des Mannes: Ladys First. Es bedeutet nicht dass der Mann Gentlemen ist, sondern einfach ein rücksichtsloser Macho, weil er mit dieser Aussage die Frau nicht mit seinem anmaßungsvollen Körper beschützt, sondern glaubt, dass sie schlicht unfähig und schwach ist, sodass man sie ständig beschützen muss. Und genau das war der Ausgangssatz.
Zurück zum Thema: dann wäre ja auch noch Barack Obama, ein Afro-Amerikaner und somit ein Zeichen gegen die Rassendiskriminierung, Joe Bidden und Bill Richardson auf demokratischer Seite, bei den Republikanern könnte es Rudy Giuliani oder John McCain sein.
Jetzt freut sich sicherlich jeder: Juchu, Bush darf nicht mehr antreten. Aber so leicht ist das nicht. Die Bush-Administration hat ein schweres Erbe hinterlassen. Irakkrieg und Armutverbreitung, rücksichtslose Umweltpolitik und vieles mehr. Abgesehen davon wird ein anderer nicht viel schaffen können, weil die Demokraten und Republianer eben nicht strikt links und rechts geordnet sind. Sie sind amerikanisch. Und da wird ein Farbwechsel im Weißen Haus auch nicht viel aussagen, obwohl viele europäische Zwangsoptimisten hoffen, dass sich mit den Blauen alles ändern wird.
Clinton hat in ihrer Videobotschaft angekündigt die Fehler Bushs rückgängig zu machen. 1. zu spät, 2. wegen der Verpflichtung gegenüber dem opportunistischen Volk und 3. schwer zu finanzieren. Weil etwas kaputtzumachen(Bush) ist viel leichter als etwas wieder aufzubauen(Clinton?). Hinzu zeigt sich das auch viel Geld vollkommen unnötig verschwendet wird, wegen Wahlkampf,das 100 Mio.Dollar kostet(siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_2008_%28Vereinigte_Staaten%29)
Also werden wir sehen wie die Welt wird. Wir haben der USA sehr viel zu verdanken, aber sie müssen auch sehr viel ändern, damit eine gute, friedliche und stabile Welt auf lange Zukunft gesichert sein wird.
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