US-Parteien

Die USA ist ein großes Land der Freiheit, die aber nur für die eigene Nation gilt. Im Ausland herrscht durchaus eine eher negative Sichtweise darüber. Es gibt jedoch sehr viele Themen, die einen zu bedenken geben sollte. Ich beschränke mich auf das Parteiensystem aus Sicht des US-kritischen Politikers der Grünen, Abgeordneter im Nationalrat, Chef des Eurofighter-Untersuchungsausschusses, Peter Pilz. Sein Buch heißt Mit Gott gegen alle-Amerikas Kampf um die Weltherrschaft. Dabei erwähnt er kurz wie die beiden Parteien der größten Demokratie der Welt entstanden sind: Sie waren Kastenparteien, sprich Parteien gegründet von der amerikanischen Geldaristokratie rund um die neoeuropäischen Clans, also traditionelle Südstaatler, die für die Sklaverei plädierten oder Oststaatler, die neuen Puritaner, oder die dritte Gruppe, die sich Richtung Kalifornien aufmachte. Warum? Sie wollten sich die Macht absichern um diese nicht gegen die unteren Proletarier zu verlieren, die durch eine Revolution den wirtschaftsliberalen Markt und damit den Grundsatz der Gleichheit, die allerings nichts mit dem kommunismus zu tun hat, sondern meint die Chancengleichheit, wie wenn wir Martin Luther King ansehen nicht unbedingt zustimmt, zerstören würde, womit wir die USA nicht hätten. Die Entwicklung der Parteien spiegelt sich shcon alleine an der Geschichte: Europäer segeln mit ihren Schiffen dorthin und wollen einen neuen Staat gründen. Dabei nehmen sie knowhow aus ihrer alten Heimat mit. Punkt. Europa war anders. Es entwickelte sich aus zahlreichen Ständekämpfen, Monarchien und Revolutionen. Und auch das geplante Straßensystem ist ein unverkennbares Zeichen des neuen Kontinents. Die untere Schicht der USA hätte sicherlich in einer Diktatur eine Revolution hervorgerufen, weil eben schlecht. Deswegen ist es unheimlich merkwürdig die beiden US-Parteien als durch und durch demokratisch zu bezeichnen. Vergleich: in europa kämpfte die linke Bewegung jahrzehntelang für die Rechte gegen die bürgerlich-konservativen Kräfte, dadurch auch die starke Polarisation. Dort existiert das nicht. Die Demokratische Partei von Thomas Jefferson 1792 war etwas weiter links, die Republikanische Partei 1854 etwas weiter rechts. Aber was sagt das schon aus? Beide sind opportunistisch, imperialistisch und alttechnologisch, eben seit der Übernahme der internationalen militärischen Hegemonie der Vereinigten Staaten, dessen Administration sich auf die alte Technologie, namens Rüstung und für die Sozialkürzung einsetzt. Deswegen wird der neokonservative Versuch der militärischen expansion scheitern, hoffentlich glimpflich, obwohl der overkill realistisch wäre
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