Blutiger Krieg in Afrika

Es dürfte eigentlich nicht verwundern: in einem ärmlichen kontinent, wo die Menschen vor Hunderten von Jahren rücksichtslos von den egoistischen Europäern ausgebeutet wurden und sich anschließend selber in Kriege verwickelt haben(die beiden Weltkriege) um dann klammheimlich und sukzessive die Machtgriffel von Afrika abzulassen und dieses abhängige Kontinent verhungern und zerstört da zu lassen. So sieht es aus. Dadurch ist es doch selbstverständlich, dass dieser Kontinent sich nicht von selber aufrappeln kann. Zu schrecklich war die imperiale Epoche um sich davon zu erholen. Jetzt besitzen sie nichts oder wenig, bekommen nur Hilfe vom Westen, wenn eine akute Hungerkatastrophe abzusehen ist, sonst würde sich das nicht lohnen oder finanziell ausgehen. Okay, die Organisationen, die dort helfen sind nicht schuld. Im Gegenteil. Immerhin leisten sie Wiedergutmachung. Jene Menschen, die ein soziales gewissen haben und die Hände der mittlerweile logischerweisen toten Vorfahren waschen, das heißt sie sind unschuldig, also die Helfer, die Retter, die Erlöser der unteren Bevölkerungsschicht. Karl-Heinz Böhm und andere Prominente machenes uns vor, aber auch diese Aktionen sind nur Tropfen auf dem heißen Stein.
Doch wovon fasele ich eigentlich? Ich erzähle schließlich Dinge, die ohnehin schon jeder zigfach gehört hat. Es wird irgendwas vom sozialen Gewissen geredet. Und das widerspricht sich doch mit meinem vorigen Beitrag….Ich will über den Konflikt in Somalia schreiben. Angefangen bzw. sogar fortgetragen wurde dieses armut-Chaosland vom gestürzten Diktator Siad Barre. Er hinterließ einen überforderten Staat. Islamistische Extremisten übernehmen Mogadischu, die Hauptstadt Somalias, die von Eritrea, die einen Grenzkrieg mit der US-gestützten Nation Äthiopien führten(1998-2000), unterstützt werden, die selbstverständlich nicht pro-amerikanisch geprägt sind. Eine UNO-Intervention sorgte für die demokratische Wahl einer international anerkannten Regierung, die sobald vertrieben wurden, allerdings immer noch Regierungstruppen haben und jetzt äthiopische Unterstützung bekommen, die das natürlich dementieren. Der Grund ist die Landschaft im Osten Äthiopiens, die sobald unter Rebellenhand kommen könnte. Wer gewinnt den Konflikt nun? Selbst wenn es einen militärischen Sieger geben würde: Wäre es das schon? Ich denke nicht. Das passiert nur selten. Vor allem in so einem Land voller Waffen aber ohne Nahrung und Infrastruktur geht das nicht so leicht. Für einen Außenstehen aus dem westen ist hinzu diese Situation sehr schwer einzuschätzen und zu begreifen. Man darf gespannt sein was hier passiert. Ironischerweise darf erwähnt werden, dass keines dieser Staaten Atomwaffen besitzt…..
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