Die Donaumonarchie und sein Kaiser

Wenn ich an die Donaumonarchie, an das berühmte Habsburgerreich denke, so asoziiere ich sofort den Kaiser Franz Josef damit. Warum nicht vorher? Gute Frage. Ich würde sagen, dass alles davor entfernte Geschichte ist. Angesehen davon hat er sehr lange geherrscht( da gibt es so eine lustige Zahlenspielerei: er hat 86 Jahre gelebt(1830-1916) und 68 Jahre regiert(1848-1916)). Keiner wie er hat die Zeit die zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts und der anschließende Überganz zum 20.Jahrhundert und sogar bis zum ersten Weltkrieg so geprägt wie er. Begonnen hat alles 1848, nach der Märzrevolution. Es galt das Reich sprich die Monarchie in irgendeine Weise zu bewahren. Also gewährt er einen liberaleren Kurs, also die konstitutionelle Monarchie, die zwar nicht komplette Demokratie aber immerhin eine schuf. Schließlich verstarb er(die große Zeit dazwischen will ich aufgrund mangelenden Wissens nicht erläutern, es ist mir ein wichtiges Anliegen Dinge nur selber zu schreiben und nicht irgendwie zu kopieren) mit hohen Alter(wie erläutert), wobei anzumerken ist dass er der letzte große Herrscher war. Der Mann der seinen Thronfolger Franz Ferdinand 1914 verlor, war im großen und ganzen (un-)umstritten. Ich kann eigentlich aber nur das System an sich bilanzieren. Was bringt sich eine Monarchie überhaupt? Das beschäftigt mich als reinen Republikaner schon. Da bin ich doch froh jetzt nach 2 blutigen Weltkriegen in einer stabilen Republik zu wohnen, was nicht heißt dass eine Monarchie automatisch feudal ist. Der Gegenteil kann der Fall sein. Allerdings passt das für mich nicht mehr in die moderne Welt, wo man gerne einen gewählten Präsidenten an der Spitze hätte. Ja, endlich bringen sich die Amerikaner als edles Beispiel bei ihrer Unabhängigkeitserklärung 1776, Washington wurde erster Präsident der Vereinigten Staaten. Zwar mochte das damals noch hegemoniale Europa mit ihren riesigen mächtigen Monarchien diese Entwicklung jenseits des Atlantiks noch belächelt haben, allerdings sollten sie sich doch noch wundern. Nach dem 2.Weltkrieg ging das Sendungsbewusstsein von dieser riesigen Demokratischen Republik aus. So siehts aus. Hoffentlich nicht anders. Wenngleich ich heute teils den Film Sissi mit der Romy Schneider in der Hauptrolle gesehen habe. An alle Spaßmonarchisten: Das bleibt uns noch von der glorreichen Zeit….
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One Response to Die Donaumonarchie und sein Kaiser

  1. Nicky says:

    Sie sind ein Narr.
    Das waren noch Zeiten, zu Kaisers Zeit. Natürlich hat er die Zeit geprägt, er war der alleinige Herrscher, und sogar sehr lange! Welche Demokratie könnte so etwas vollbringen? Und selbst wenn sie das täte, würde man sie dan nicht mehr als Demokratie bezeichnen.
    Man sieht, viele fanden die Kaiserzeit schön, und das ist heute immer noch nicht anders! Noch immer lässt man überall die Kaiserzeit nochmal aufblühen, und das wird auch in Zukunft nicht anders sein!
    Gott zum Gruße! – Jadekaiser

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